Samstag, 6. februar 2010
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02:47
Hallo ihr lieben!
Im Moment läuft es für uns endlich mal richtig gut! Ich hab nun auch endlich ein Job auf einer Bananenfarm. Es ist wirklich ein richtig harter Job, aber es macht Spaß und ich hab nette
Arbeitskollegen. Zusätzlich dürfen wir am Wochenende nun beide hier auf dem Caravan Park arbeiten. Dani macht ein paar Tischlersachen die hier zu erledigen sind wie zum Beispiel die Küchen in den
Units erneuern, etc. Ich putz noch immer die Toiletten. Dafür müssen wir beide nun keine Miete mehr bezahlen und können noch mehr money saven =) Außerdem ist unser Auto kaputt und die Reparatur
kostet 1000 $, dass legt der Caravanparkbesitzer für uns erst einmal aus und das wird dann abgearbeitet. Ansonsten gibt’s eigentlich nicht viel neues, Tully ist noch immer stinkend langweilig,
weswegen es auch noch keine neuen Bilder gibt… aber das kommt noch, versprochen ;)
Liebste Grüße und fühlt euch gedrückt!
Knutscha!!!
von Desi und Dani
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Sonntag, 31. januar 2010
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08:42
Hey! Sorry
das wir so lange nicht mehr geschrieben haben, aber hier gibt es nur ein Internetcafé und das hat äußerst merkwürdige Öffnungszeiten… Weiter ging es von Airlie Beach nach Tully. Auf dem Weg
dorthin haben wir noch einen kurzen Abstecher zu Australiens größten/höchsten einstufigen Wasserfall gemacht (268 m.). Ein tolles Erlebnis!
Angekommen in dem wohl kleinsten australischen Dorf namens Tully, machten wir uns gleich auf die Suche nach Arbeit. Unser Plan ist es nun hier auf einer Bananenplantage für (wenn man denn 5 Tage
in der Woche arbeitet) 600 $ zu arbeiten. Am ersten Tag unserer Ankunft haben wir Nico und Funda kennen gelernt. Ein Pärchen, dass ebenfalls aus Hamburg kommt und echt dufte ist! Mit den
Zusprüchen vieler hier auf den Caravan Park wohnenden Leuten müssen wir nun nur noch auf einen Job warten. Klingt komisch ist aber so. Die Farmer rufen bei der Caravan Park Besitzerin an und
sagen ihr “ich brauch 5 Leute 3 Mädels 2 Typen. Am besten Europäer” Auch wenn die Asiaten meist fleißigere und schnellere Arbeiter sind
bevorzugen die Farmer Europäer. Der Grund ist eigentlich ganz simpel, das liegt nämlich daran, dass die Asiaten im Durchschnitt alle viel schlechteres Englisch sprechen als die Europäer und wenn
die Leute mit denen du arbeiten willst dich nicht verstehen bringt es auch nichts wenn sie schneller sind. Vor allem ist das Unfallrisiko dann auch sehr hoch, weil auf einer Farm viele Gefahren
lauern, vor allem wegen der giftigen Tiere. Dani hat inzwischen einen Job und
musste eine Woche und 2 Tage auf darauf warten. Er muss im Moment auf
der Farm folgendes tun: Die Bananenbäume können die Bananenstauden, wenn diese groß sind, nicht mehr halten, also müssen die Arbeiter durch alle Reihen gehen und den Baum “stringen”, das bedeutet
einfach ihn an einem gegenüberliegenden Baum fest zu binden. Ich warte immer noch auf einen Job. Das grausame daran ist eigentlich, dass ich hier nun alleine in diesem völlig ausgestorbenen Dorf
verweilen muss. Es gibt hier eine “Hauptstraße”. Mit dem Auto brauch man keine zwei Minuten um an ihr Ende zu gelangen. Es gibt dort eine Art Club/Bar/Billiardcafé. Drei verschieden Banken und
ein paar Geschäfte. Der Hauptstraße gegenüber liegt ein Supermarkt an dem Dani jeden Morgen zur Arbeit abgeholt wird. Etwas positives zu berichten gibt es allerdings auch von meiner Seite. Da
hier unglaublich viele Leute her kommen, weil sie arbeiten wollen, lernt man hier unglaublich viele nette Leute kennen. Besonders viele Asiaten versuchen ihr Glück auf der Bananenfarm einen der
heiß begehrten Jobs zu ergattern. Bei einigen waren Funda und Nico vorletzten Freitag zu
einer Foodparty eingeladen und wir sind kurzerhand mit gegangen und es
war genau so lecker wie klingt! =) Alle haben etwas gekocht und dann wurde gemeinsam gegessen, gelacht und versucht den anderen ein paar Vokabeln und Floskeln der Muttersprache näher zu bringen.
Aber auch viele deutsche sind hier. Sogar eine Mieke haben wir hier kennen gelernt ;) Aber die uns auch schon vorher bekannte ist und bleibt die beste =P Solange Dani bei der Arbeit
ist
kümmere ich mich um unseren Caravan, ja! Wir sind in einen Caravan gezogen, mit Klimaanlage! Es ist einfach nur traumhaft, man kann mal wieder richtig
tief und fest schlafen und ist am nächsten Morgen richtig
erholt! Besonders praktisch ist es aber, weil wir ja nun mal mitten im
Regenwald sind und hier gerade Regenzeit ist …juhu… dass wir morgens auch mal nach dem aufwachen ein paar Schritte im trockenen machen können! Außerdem gibt es noch etwas meeeega spannendes zu
berichten! Dani hatte ja schon als wir los geflogen sind mal wieder relativ lange Haare und hat sie seit wir hier sind nicht einmal schneiden lassen. Da ich mir die Zottelmähne nicht länger mit
angucken konnte hab ich ihm gesagt, bevor er sowieso zum Friseur geht kann ich doch mal ein bisschen rum schneiden und wenn es gut aussieht haben wir mal wieder Geld gespart! UND!!! TRARAAA! Es
sieht perfekt aus, ohne Flachs! Mit Stufen und fransig und und und! Ich bin richtig begeistert und was noch viel wichtiger ist, er auch!
Liebste Grüße
Desi
und von Dani natürlich auch =)
Ps: Wir vermissen euch alle wahnsinnig und es vergeht kein Tag an dem wir nicht an zu Hause denken und schon durchgehen was alles zu erledigen ist, wenn wir wieder da sind oder was man mit euch
frechen Früchtchen schon alles erlebt hat! :D
von Desi und Dani
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Sonntag, 3. januar 2010
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05:06
Das Rätsel wurde schneller gelöst als wir dachten .....
und das von ......*trommelwirbel*
dem unangefochtenen, oft kopierten, niemals erreichten
DANIEL TIMM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Herzlichen Glückwunsch! Nun erhälst du auch wie versprochen die wundervolle Siegerprämie: 
und hier noch einmal das Beweisfoto:
von Desi und Dani
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Samstag, 2. januar 2010
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07:45
Hallo ihr lieben! Ein frohes neues Jahr wünschen wir euch! Wir hoffen ihr habt ordentlich
gefeiert, aber nicht zu doll! Wir sind inzwischen aus Hervey Bay raus und in Airlie Beach angekommen. 2 Tage Fahrtzeit und mal eben 1076 km hinter uns gebracht mit einem kleinen Umweg über
Eungella. Hoch oben in den Bergen fließt der Broken River, der weltberühmt für seine Schnabeltiere ist. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen
lassen! Also rund 150 km Umweg
auf uns genommen, den Berg hoch
gekraxelt (der Weg dahin war äußert spannend, enge Straßen starke Steigung, aber wunderschön!) und 4
Stunden auf einen Fluss geguckt, dessen Strömung so langsam ist das es eindeutig auch ein See hätte sein können. Leider bekamen wir keine Schnabeltiere zu Gesicht, dafür aber einen wunderschönen
Azur Kingfisher Vogel der ein unglaubliches Blau hat. Dennoch ein wenig enttäuscht machten wir uns weiter auf den Weg
nach Airlie Beach wo wir nun endlich
einen Job finden wollen und New Years
Eve verbracht haben. Zusammen mit zwei Australiern die wir auf unserem neuen Caravan Park kennen
gelernt haben machten wir uns gegen 10 auf den Weg in die Stadt in einen Club. Der Altersunterschied von 9 Jahren machte sich allerdings nur bemerkbar als über ihre “Jugend” geredet wurde und wie
wenig Kommunikationsmöglichkeiten es im Gegensatz zu heute doch damals gab. Im Club angekommen übernahmen die beiden trotz reichlicher Widersprüche alle Kosten für die Getränke wofür wir äußerst
dankbar waren. In nächster Zeit können wir immer nur Online kommen wenn wir mal bei Maccas (wird hier auch so genannt) sind. Da unser Caravan Park kein Internet zur Verfügung stellt.
Liebste Grüße und nochmals ein Frohes Neues JAHR! =)
D&D
Und zu guter letzt! Ein kleines Bilderrätsel:
Welchem Zweck könnte dieses Gebäude dienen?
(der Gewinner bekommt ein Present! - kein Scheiß)
von Desi und Dani
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Montag, 28. dezember 2009
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28
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/2009
23:12
Einmal Paradies und zurück war unsere Erwartung. Leider hat es dann im Paradies fast die ganze
Zeit geregnet. Aber in der Regenzeit im Regenwald tut es das nun mal, war aber trotzdem nervig.
Morgens um 10 nach 7 hat uns ein
Bus direkt vor dem Caravan Park, in dem wir inzwischen schon 3 Wochen verweilen, abgeholt. Die erste dreiviertel Stunde unserer Tour verbrachten wir dann damit alle Leute aus den anderen Hotels,
Motels, etc. abzuholen. Die nächste dreiviertel Stunde waren wir dann auf der Fähre nach Fraser Island. Dort angekommen wurden wir unserer, sehr netten
und vor allem sehr deutschen
Gruppe zugeteilt. Etwa die Hälfte der Gruppe sprach oder wenigstens verstand Deutsch. Unser erstes Ziel war auch gleich der Regenwald. (Dort blieben wir kurioser Weise vom Regen verschont.) Ein
45 minütiger Walk führte uns entlang eines kleinen Baches
durch den traumhaften Jungle. Nun gings zum Resort zum Mittagessen. Es war einfach aber lecker. Nach
dem Essen hat Dani eine Zecke an seinem Bein entdeckt, die umgehend entfernt werden musste. Mit Hilfe des Tourguides wurde eine Pinzette ausfindig gemacht und das Ekel beseitigt.
Außerdem
besuchte uns ein Veran während des Mittagessens. Nach einer Bustour, die äußerst amüsant war, fuhren wir zum Lake Wabby. Zu den
Bustouren ist eigentlich nur folgendes
zu sagen. Stellt euch vor ihr seit auf hoher See mit einem kleinem Boot und es stürmt wahnsinnig addiert dazu das Gefühl von Luftlöchern beim Fliegen plus das stoppen einer Achterbahn kurz vor
der Haltestation und ihr erhaltet in etwa das Gefühl, dass wir während der Busfahrten auf der Sandinsel hatten. Aber befestigte Straßen gibt es eben nicht, da man die Insel nicht zu sehr aus
ihrem natürlichem Gleichgewicht durch betonierte Straßen bringen will. Zum Lake Wabby mussten wir, nach der Busfahrt, noch ein Weilchen gehen und zu sehen bekamen wir den wohl grünsten See der
Welt. Trotz Regen wollten wir uns ein Sprung ins warme Nass allerdings nicht nehmen lassen. Der erste Tag neigte sich, dann mit einem genialem mexikanischem Dinner und einem normalem Bett in
unseren eigenen vier Wänden dem Ende zu. Am nächsten Morgen führte die Tour als erstes zum Eli Creek, einem Fluss der seinen Ursprung irgendwo auf der Insel hat. Auch hier regnete es mal wieder
wie aus Eimern, schön war es trotzdem! Der Fluss bringt jede Stunde 4 Millionen Liter frisches Wasser an die Oberfläche und dann ins Meer. Es ist aber kein reißender Fluss sondern trotzdem eher
ein seichtes Gewässer, durch das man spazieren kann und auch darf. Deshalb ließen wir es uns nicht nehmen den Fluß einmal entlang zu spazieren. Das Wasser ist klar und schmeckt toll =). Dann ging
es weiter zu den Indian Heads. Der östlichste Punkt von
Fraser Island. Von diesem tollen Berg hat man eine beeindruckende sicht auf den 75 Meilen Strand
und ein paar Rochen haben wir von dort oben auch
sehen können. Auf dem Rückweg haben wir noch ein Schiffswrack besichtigt und ein riesigen Sandberg
mit unglaublich coolen Farben. Dann war mal wieder Lunch-Time angesagt. Gut gestärkt ging es weiter zum Höhepunkt der Tour, dem Lake McKenzie. Der Regenwassersee ist wahrscheinlich der Schönste
den wir je gesehen haben.
Der Sand ist unfassbar Weiss und das Wasser Himmelblau. Hier
verbrachten wir die letzten und
einzigen sonnigen Stunden der gesamten Tour. Ein guter Abschluss. Der Heimweg gestaltete sich etwa gleich dem Hinweg und gegen halb 7 am Abend trafen wir im Caravan Park ein, wo unser Auto schon
sehnsüchtig auf uns wartete. In den nächsten Stunden solls weitergehen um endlich einen Job zu finden. Also bis demnächst euer
D&D Team !

von Desi und Dani
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